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Ideen für den Zukunftshaushalt 2026/27 gesucht!
Der Zukunftshaushalt steht wieder in den Startlöchern: Vom 1. Juni bis 10. Juli 2026 sind Projektideen der Einwohnerinnen und Einwohner gefragt! Insgesamt stehen 100.000 Euro für den Werderaner Bürgerhaushalt zur Verfügung. Um mehrere Projekte aus dem Budget zu realisieren, können pro Vorschlag maximal 15.000 Euro ausgegeben werden.
Projektideen können ganz einfach über die Online-Beteiligungsplattform der Stadt Werder (Havel) unterwww.zukunftshaushalt.de auf einer Karte eingetragen, beschrieben und eingereicht werden. Für die analoge Einreichung steht ein Ideenformular zur Verfügung, das im Rathaus Eisenbahnstraße und in der Tourist-Information im Lindowschen Haus ausliegt. Alle eingereichten Projektideen werden nach Abschluss der Frist durch die Verwaltung auf Zulässigkeit geprüft. Beim Zukunftshaushalt geht es um Investitionen, die die Lebensqualität im öffentlichen Raum steigern. Das können etwa Projekte aus den Bereichen Sport, Kultur, Bildung, Forschung, Stadtgestaltung oder Veranstaltungen sein.
Entscheidend für die Zulassung ist unter anderem, dass die Projekte dem Allgemeinwohl dienen, sich auf öffentlichen Flächen abspielen und durch die Stadt oder einen gemeinnützigen Verein umsetzbar sind. Alle Informationen zu den Kriterien sind ebenfalls unter www.zukunftshaushalt.de zu finden. Das Besondere am Zukunftshaushalt: Am Ende des Verfahrens entscheiden Kinder und Jugendliche, welche Projekte umgesetzt werden. Dafür finden mit Unterstützung der Schulen in Werder (Havel) breit angelegte Wahlen statt. In den vergangenen Jahren haben bis zu 1800 Schülerinnen und Schüler abgestimmt.
„Mit dem Zukunftshaushalt investieren wir in eine Zukunft unserer Stadt, die auf den Wünschen der Einwohner aufbaut. Besonders am Herzen liegt uns die ganz direkte Beteiligung der Kinder und Jugendlichen. Sie reichen nicht nur selbst Projekte ein, sondern erleben Demokratie hautnah und können etwas in ihrem unmittelbaren Umfeld bewegen“, sagt Werders Bürgermeisterin Manuela Saß.
In den vergangenen Jahren konnten aus dem Zukunftshaushalt beliebte Projekte wie die Calisthenics-Anlage, der Stadtflohmarkt, die Graffitiwand, ein Suchtaufklärungsprojekt an Schulen sowie die Erneuerungen der Bolzplätze in den Havelauen und auf der Insel umgesetzt werden. Für den Zukunftshaushalt ist die Stadt Werder (Havel) im Jahr 2023 vom Kompetenzzentrum Bürgerbeteiligung e.V. ausgezeichnet worden. Die Stadt führt das Verfahren inzwischen zum vierten Mal durch.
Aufruf zur Beteiligung an Katastrophenschutzübung
Aufruf zur Beteiligung an Katastrophenschutzübung am 20. Juni
Am Samstag, 20. Juni, führt die Stadt Werder (Havel) die nächste Übung am Katastrophenschutzleuchtturm in der Havelauenhalle durch. Die Übung findet zwischen 11 und 14 Uhr in Kooperation mit dem Landkreis Potsdam-Mittelmark als Katastrophenschutzbehörde statt. Erstmals sind auch Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich an der Übung zu beteiligen.
Ziel der Übung ist es, das Zusammenspiel der ehrenamtlichen Aktiven im Katastrophenschutzleuchtturm unter einem bestimmten Szenario zu trainieren und zu verstetigen. Das Szenario wird sich wie bei der Bewährungsprobe des Leuchtturms im November 2025 um das Thema Blackout – also um einen großflächigen, langanhaltenden Stromausfall, drehen. Im Ernstfall soll der Katastrophenschutzleuchtturm ein Ort sein, an dem Bürgerinnen und Bürger Informationen erhalten, Notrufe absetzen, Endgeräte laden, mitgebrachtes Essen aufwärmen oder Zugang zu Trinkwasser bekommen können.
Rund 40 freiwillige Beobachter aus dem Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes in der Region hatten die erste Übung begleitet und verschiedene Bedürfnisse und Situationen in der besonderen Lage simuliert. Jetzt sind Bürgerinnen und Bürger eingeladen, einen solchen Testlauf zu begleiten, den Leuchtturm kennenzulernen und sich als Statisten einzubringen. Interessierte können sich bis 30. April 2026 bei Projektleiter Philipp Konopka per E-Mail an p.konopka@werder-havel.de anmelden.
Neben der tatsächlichen Übung der Inbetriebnahme des Leuchtturms wollen Stadt und Landkreis außerdem über die Angebote des Leuchtturms und eine gute Krisenvorsorge im privaten Umfeld informieren. Dabei wird wieder der Werderaner EDEKA-Markt mit Geschäftsführerin Katrin Schneider unterstützen. Gezeigt werden soll unter anderem, welche und wie viele Lebensmittel man für eine stabile Eigenvorsorge benötigt.
Hintergrund: Seit April 2025 ist der Katastrophenschutzleuchtturm in Werder (Havel) mit Unterstützung des Landkreises sowie einer Landesförderung einsatzbereit. Die Havelauenhalle kann in bevölkerungsschutzrelevanten Notfällen in eine zentrale Anlaufstelle für die Bevölkerung umgebaut werden. Dafür sorgt ein ehrenamtliches Team, das sich nach einem ersten Aufruf im Januar 2025 gebildet hat.
Um Aufbau und Betrieb der Einrichtung zu trainieren, werden zweimal jährlich Übungen durchgeführt. Für die Stadt Werder (Havel) ist die zuständige Katastrophenschutzbehörde der Landkreis Potsdam-Mittelmark – in besonderen Notlagen ist die Unterstützung der Städte und Gemeinden unabdingbar. „Auch wenn wir natürlich hoffen, nie in eine solche Notlage zu geraten, möchte die Stadt Werder (Havel) hier möglichst gut vorbereitet sein“, sagt Fachbereichs- und Projektleiter Philipp Konopka.
Tschüss, alte Lady
Tschüss, alte Lady: Feuerwehr Töplitz erhält neues HLF 10
Neues Fahrzeug für die Feuerwehr Töplitz: Mit der offiziellen Indienststellung eines neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs (HLF 10) hat die Ortsfeuerwehr Töplitz jetzt ein weiteres modernes Einsatzfahrzeug erhalten. Vertreter aus Feuerwehr, Kommunalpolitik, Verwaltung und zahlreiche Töplitzer begleiteten die feierliche Übergabe am 22. Mai am Gerätehaus.
Vom Spielzeugauto zum Fahrzeugschlüssel
Dabei kam es zu einem besonderen symbolischen Moment: Bürgermeisterin Manuela Saß erhielt ein kleines Spielzeug-Feuerwehrauto zurück, das sie vor zwei Jahren mit einem Augenzwinkern an Ortswehrführer Stefan Huber übergeben hatte – verbunden mit dem Versprechen, dass ein neues Einsatzfahrzeug folgen werde. Jetzt tauschten die Töplitzer das Spielzeugauto gegen den Schlüssel für das neue HLF 10 ein.
„Der Weg zum neuen Fahrzeug hat etwas länger gedauert als gedacht – umso schöner ist es, dass das Fahrzeug jetzt hier steht“, sagte Bürgermeisterin Saß. „Mit dem neuen Gerätehaus, dem Tanklöschfahrzeug, dem Mannschaftstransportwagen und jetzt dem HLF 10 ist die Feuerwehr Töplitz hervorragend ausgestattet. Vor allem aber wissen wir die Technik bei euch in guten Händen. Auf euch ist Verlass und darauf sind wir stolz.“
Finanzierung vollständig durch die Stadt Werder (Havel)
Das HLF 10 wurde über den Rahmenvertrag des Zentraldienstes der Polizei des Landes Brandenburg beschafft. Die Teilnahme zur Abrufung wurde im November 2022 angemeldet. Die Finanzierung erfolgte vollständig durch die Stadt Werder (Havel). Insgesamt belaufen sich die Kosten inklusive Zusatztechnik, Funk, Beklebung und weiterer Ausstattung auf rund 450.000 Euro.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedete die Feuerwehr Töplitz zugleich ihr bisheriges Löschfahrzeug LF 8/6. Ortswehrführer Stefan Huber erinnerte an die lange Geschichte des Fahrzeugs: „Das LF wurde im Jahr 2000 in Dienst gestellt und war seitdem das Herz der Feuerwehr Töplitz. Viele Kameraden haben auf diesem Fahrzeug das Feuerwehrhandwerk gelernt. Es wurde geschätzt, gepflegt und geliebt. Tschüss, LF.“
Modernes Arbeitstier für viele Einsatzlagen
Das neue HLF 10 ist als vielseitiges Erstangriffsfahrzeug ausgelegt. Es verfügt über Allradantrieb, einen 1400-Liter-Löschwasserbehälter sowie umfangreiche Technik für Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung. Zur Ausstattung gehört ein hydraulischer Rettungssatz. Die Feuerlöschkreiselpumpe erreicht eine Förderleistung von 2000 Litern pro Minute bei 10 bar Druck.
„Mit dem modernen HLF 10 erhält Töplitz ein weiteres Arbeitstier für den Einsatzdienst“, sagte der 1. Beigeordnete Christian Große. „Das Fahrzeug ist für unterschiedlichste Einsatzlagen geeignet und ergänzt die vorhandene Technik sinnvoll. Und unsere alte Lady bleibt der Feuerwehrfamilie erhalten: Nach einer Generalüberholung wird das bisherige Löschfahrzeug künftig in Derwitz weiter Dienst tun.“
Töplitz als verlässlicher Partner im Brand- und Katastrophenschutz
Der Stellvertretende Stadtwehrführer Stefan Bohnebuck würdigte das besondere Engagement der Töplitzer Kameraden. „Die Feuerwehr Töplitz besticht durch Hilfsbereitschaft, Kameradschaft und Hingabe“, sagte er. Neben den klassischen Feuerwehr-Aufgaben engagiere sich die Ortswehr auch in der Brandschutzeinheit des Landkreises. Zudem sei Töplitz die Geburtsstätte der First-Responder-Einheit gewesen, die in den vergangenen Jahren bereits mehrfach Menschenleben retten konnte.
Stefan Bohnebuck verwies zugleich auf die umfangreichen Investitionen der vergangenen Jahre. Das HLF 10 sei bereits das zehnte Fahrzeug, das innerhalb von zehn Jahren ohne Fördermittel durch die Stadt Werder (Havel) beschafft worden sei. „Insgesamt sprechen wir von einem Investitionsvolumen von rund fünf Millionen Euro." Weitere Projekte wie neue Schutzkleidung, ein Mehrzweckboot und ein Gerätewagen-Logistik seien bereits in Vorbereitung.
Sommertheater am 27. Juni in Werder (Havel)
Satirisch-komödiantischer Theaterabend am 27. Juni in Werder (Havel) [1.381 KB]
Das Sommertheater der AG Historische Stadtkerne im Land Brandenburg macht in diesem Jahr Station in Werder (Havel). Am Samstag, 27. Juni, um 18 Uhr wird am Lindowschen Haus das Stück „Der eingebildete Kranke“ von Jean Baptiste Molière durch das „theater 89“ inszeniert und aufgeführt. Tickets sind ab sofort für 15 Euro (12 Euro ermäßigt) in der Tourist-Information, Plantagenplatz 9, zu den Öffnungszeiten erhältlich.
In „Der eingebildete Kranke“ dreht sich alles um Argan. Er ist krank – erkrankt an Hypochondrie. Die von ihm konsultierten Ärzte nehmen ihm seine Krankheiten aber ab und unterstützen ihn in seinem Glauben. Allerdings nur, um ihm überteuerte und überflüssige medizinische Behandlungen zu ihrem eigenen Nutzen andrehen zu können. Sein Vertrauen in die Mediziner geht soweit, dass er sogar seine Tochter gegen ihren Willen mit einem von ihnen verheiraten will. Auf satirische Weise wird Argans Autoritätsgläubigkeit seinem fehlenden kritischen Denken gegenübergestellt.
Das Lindowsche Haus bildet als denkmalgeschütztes, ehemaliges Obstzüchterhaus eine traumhafte Kulisse für das Sommertheater. Mitten in Werders Zentrum gelegen, ist es zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein.
Die Sommertheater-Tournee steht unter dem Motto „Altstadt von morgen“ und startet am 19. Juni mit der Premiere in Dahme/Mark. Insgesamt nehmen 25 Mitgliedsstädte der Arbeitsgemeinschaft an der Tournee teil. „theater 89“ ist ein professionelles freies Theater. Im Jahr 1989 gegründet, folgt es einem Konzept der Aufführung selten gespielter Stücke sowie der Entdeckung und Förderung neuer Dramatiker.
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Henry Klix
Auf Anordnung
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