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Pressemitteilungen

Aktionstag "Feuer und Flamme" in Werder

Am Samstag, den 26. Oktober, wird auch im Landkreis Potsdam-Mittelmark wieder zum Aktionstag „Feuer und Flamme für unsere Museen“ eingeladen. Fast 70 Museen im Landkreis laden dazu ein, den Blick über den Tellerrand zu wagen und damit Neues und Unbekanntes zu entdecken. Darunter sind sechs Museen und museale Einrichtungen in Werder (Havel).

Wenn der Wind es zulässt, werden sich am Samstag von 14 bis 18 Uhr die Flügel der Bockwindmühle in Werder (Havel) (Fotos) drehen. Der Backofen auf dem Mühlengelände ist in Betrieb und es wird selbstgebackenes Brot geben. Außerdem  werden fachkundige Führungen angeboten. In den Nachmittagsstunden werden traditionell Feuerschalen und Fackeln angezündet.

Neben der Mühle wird in Werder auch das Christian Morgenstern Literaturmuseum seine Pforten öffnen. Auch in den Ortsteilen der Blütenstadt gibt es Aktivitäten. In Derwitz kann mit im Lilienthal-Museum den Spuren des Flugpioniers folgen. In Glindow wird in das Märkische Ziegeleimuseum und das Heimatmuseum eingeladen.

Eröffnet wird der diesjährige Museumstag im Zeichen des 600. Dorfjubiläums in Petzow. Am Samstag um 13 Uhr werden dazu Landrat Wolfgang Blasig und Bürgermeisterin Manuela Saß im Petzower Park am Waschhaus erwartet. Ein Grußwort halten werden auch Dr. Susanne Köstering, Geschäftsführerin des Museumsverbandes des Landes Brandenburg, und der Heimatvereinsvorsitzende Karl-Heinz Friedrich.

Nach dem kleinen Festakt kann das Museum im Waschhaus besichtigt werden, in dem es um die Geschichte des Wäschewaschens und um die Petzower Ortsgeschichte geht, die reich ist an historisch bedeutenden Persönlichkeiten. Sachkundige Erklärungen erfolgen durch Mitglieder des Heimatvereins. Für  musikalische Begleitung am Nachmittag sorgt die Live-Band „Middlestreet music“.    

Presseinfo des Landratsamt zum Aktionstag: https://www.potsdam-mittelmark.de/de/freizeit-tourismus/feuer-und-flamme-fuer-unsere-museen/

Freundliche Grüße, Henry Klix

Rathäuser am 1.11. geschlossen

Die Rathäuser der Stadt Werder (Havel) in der Eisenbahnstraße und in der Kirchstraße sowie der Bürgerservice im Schützenhaus, die Bibliothek und das Stadtarchiv bleiben am 1. November geschlossen. Die Öffnungszeit der Stadtbibliothek und die Sprechzeit des Bürgerservice von Samstag, den 2. November, werden auf Samstag, den 9. November, verschoben. 

Außerdem bleibt der Bürgerservice im Zeitraum vom 13. November bis 15. November wegen des Umzugs in das Lindowsche Haus  geschlossen. Der Bürgerservice ist am neuen Standort am Plantagenplatz 9 dann wieder ab Montag, dem 18. November, zu den üblichen Sprechzeiten erreichbar.

Freundliche Grüße, Henry Klix

Werder soll "Zukunftshaushalt" bekommen

Im Dezember 2018 hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, in Werder (Havel) einen Bürgerhaushalt von 100.000 Euro einzustellen. Jetzt hat der Referent für Einwohnerbeteiligung, Dr. Linus Strothmann, ein Konzept für die Umsetzung erarbeitet. Der Vorschlag sieht einen sogenannten Zukunftshaushalt vor.

Das Besondere: Im Zukunftshaushalt können alle Einwohner Vorschläge einreichen. Die Prioritätenliste erstellen dann aber Kinder und Jugendliche. „So wird der Zukunftshaushalt auch zu einem Indikator dafür, was der kommenden Generation wichtig ist“, sagt Linus Strothmann. „Und zu einem Übungsfeld für Demokratie!“

Das Konzept soll in dem nächsten Hauptausschuss am 14. November vorgestellt werden. Demnach soll einer Vorschlagsphase, in der alle Werderanerinnen und Werderaner - natürlich auch Kinder und Jugendliche - ihre Vorschläge einreichen können, eine Abwägungsphase folgen. In der Abwägungsphase sitzt ein Zukunftsrat zusammen und berät über die eingereichten Vorschläge.

Dem Zukunftsrat sollen die Bürgermeisterin sowie zehn Schüler (ab 7. Klasse) angehören. Die Bürgermeisterin entscheidet mit dem Zukunftsrat, welche Vorschläge für den Zukunftshaushalt einer näheren Prüfung durch die Verwaltung unterzogen werden müssen.

Der Zukunftsrat wird von der Einwohnerbeteiligung der Stadt Werder in enger Zusammenarbeit mit der Fachstelle für Kinder- und Jugendbeteiligung Brandenburg (http://www.kijubb.de) betreut. Die Abstimmung über die geprüften Vorschläge findet auf der Zukunftskonferenz statt. Die erste Zukunftskonferenz könnte voraussichtlich im Sommer 2020 stattfinden.

Für die Zukunftskonferenz sind alle Werderaner eingeladen. Dort werden die Vorschläge vorgestellt und im Anschluss findet die Abstimmung statt. Stimmberechtigt sind hier dann alle Werderaner Schülerinnen und Schüler. Nach der Abstimmung übergibt der Zukunftsrat die Prioritätenliste den Stadtverordneten. 

Die entscheiden auf der Stadtverordnetenversammlung abschließend über den Zukunftshaushalt. Die beschlossenen Projekte werden dann im Kalenderjahr 2021 umgesetzt.

Freundliche Grüße, Henry Klix

Schulleiterin geht in den Ruhestand

Die langjährige Schulleiterin der Inselschule Serina Wick geht heute nach fast  40 Berufsjahren an der Ganztagsgrundschule in den Ruhestand. Serina Wick hat 28 Jahre die Töplitzer Schule geleitet und ist bereits seit 1980 als Lehrerin dort tätig gewesen. In ihrer Zeit als Schulleiterin sind an der Inselschule  die flexible Eingangsstufe und die Integrierte Kindertagesbetreuung eingeführt worden.

Die Inselschule gehörte im Jahr 2010 auch zu den ersten integrativen Schulen im Land Brandenburg. „Wir haben alle guten Angebote, die vom Land gemacht wurden, angenommen und auch erfolgreich für unsere Schule umgesetzt“, sagt Serina Wick. „Ohne die Unterstützung durch ein tolles Kollegium hätte ich das alles niemals stemmen können“, betont sie.

1990/91 war die Schule mit 74 Grundschulkindern gestartet. In den Nachbarorten Grube, Golm, Phöben, Kemnitz und in der Stadt Werder (Havel) weiter auf Schülersuche gehen müssen, sei anfangs nicht einfach gewesen, erinnert sie sich. Heute lernen  196 Schüler  an der Einrichtung, die über die kommunalen Grenzen hinaus bekannt ist.

Serina Wick ist in Göda (Kreis Bautzen) geboren. Nach dem Abitur in Bautzen nahm sie ein Studium als Sport- und Geografie-Lehrerin an der Berliner Humboldt-Universität auf. Die damals typische Fächerkombination passte zu ihren Interessen. Ihr Vater war Geografie-Lehrer, als Kind habe sie mit den Eltern und ihrer Schwester intensiv die „Ostwelt“ bereist. „Die Begeisterung meines Vaters für die Umwelt fremder Länder hat sich auf mich übertragen.“

Die zweite große Leidenschaft von Serina Wick war und ist der Sport. Als Jugendliche war sie Fünfkämpferin, war Bezirksmeisterin im 60-Meter-Hürdenlauf und nahm an den DDR-Meisterschaften im 100-Meter-Hürdenlauf teil. Von ihren Fähigkeiten als Handballerin konnten Schüler später in einer AG profitieren.

1980 bekam Serina Wick mit ihrem Mann Ditmar Wick eine „Lehrerwohnung“ in Töplitz. „In der DDR gab es ja das Versprechen, dass jeder Absolvent eines Lehrerstudiums einen Arbeitsplatz und eine Wohnung bekommt. Das stimmte zwar nicht ganz, aber wir hatten Glück, weil ein anderer Lehrer die Lehrerwohnung nicht benötigte.“  

Allerdings hatte die Schule – damals noch eine einzügige POS, in der von Klasse 1 bis 10 unterrichtet wurde – nun plötzlich zwei Sport-Geo-Lehrerinnen. „Bis 1988 konnten wir ,abwechselnd unsere Familien vergrößern‘, ohne das Unterricht ausgefallen ist“, sagt Serina Wick und lacht. Ihre beiden Töchter werden sie bald mit dem dritten Enkelkindern zur glücklichen Oma machen.

Für die Enkel wird sie als Pensionärin endlich mehr Zeit haben, auch für den großen Garten des Einfamilienhauses, das die Wicks 1989 bezogen haben und der auch einen Goldfischteich hat. Als Sportenthusiastin wird sich Serina Wick weiter u.a. mit Yoga, Surfen und Fitnessprogrammen beweglich  halten, gern auch weiter „Gipfel erklimmen und auch mal unter Wasser tauchen“.

Nicht zuletzt wird es mehr Zeit für ein gemeinsames Hobby mit ihrem Mann geben, das Wandern und Mountainbiking in den Bergen. „Viel Bewegung ist wichtig, um im Alter gesund und fit zu bleiben“, sagt sie. Nach 55 Jahren an der Schule freue sie sich auf einen aktiven Ruhestand.

Freundliche Grüße, Henry Klix

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Henry Klix

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